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Sushi mal anders: Rezept für Chirashi-Sushi mit Tamagoyaki

Chirashi-Sushi in Bentobox

Ein herzliches Kon‘nichiwa nach viel zu langer Zeit! Hoffentlich hast Du keinen Knoten in die Zunge bekommen, nachdem Du den Titel dieses Blogbeitrags laut gelesen hast? Bloggen kostet… vor allem Zeit. Die letzten Wochen war es ruhig hier auf esserwisser, jedoch leider nicht in meinem Offline-Leben… Ich musste die Erfahrung machen, dass Bloggen ein recht zeitintensives Hobby ist, vor allem, wenn die Zeit für das Hobby fehlt. Bei einem vollen Terminkalender und den ersten sonnigen Tagen sind die vier Stunden, die ein Blogbeitrag minimal kostet, dann ziemlich schnell anderweitig ausgegeben, und so habe ich dann – schwupps – mehrere Wochen nichts von mir lesen lassen. Doch damit ist jetzt Schluss! Ich freue mich, Dir wieder Neuigkeiten aus der Welt der gesunden Ernährung zu präsentieren! An meiner Zeiteffizienz arbeite ich mit und in den nächsten Beiträgen.

Heute möchte ich Dir eines meiner japanischen Lieblingsrezepte vorstellen, ganz passend zum Thema Zeit sparen: Chirashi-Sushi schmeckt wie das allseits bekannte Sushi, kostet jedoch – hurra! – viel weniger Zeit!

Ohne den Reis heißt der rohe Fisch übrigens Sashimi.

Chirashi bedeutet Streuen: Die Zutaten, die sich normalerweise aufwändig eingerollt in Nori-Blätter (Maki) oder auf einzelnen Reishappen drapiert (Nigiri) finden, werden hier auf Sushireis in einer Schale verstreut.

Zutaten für Chirashi-Sushi

In meiner Version von Chirashi-Sushi belege ich den Sushireis mit folgenden Zutaten:

  • Tamagoyaki (eine Art japanisches Omelette, Rezept weiter unten im Text)
    • drei Eier
    • etwas Sojasauce
    • etwas Dashi-Suppe
    • eine Prise Zucker
    • eine Prise Salz

    außerdem:

  • Lachs in Sushi-Qualität
  • eine Scheibe Bio-Zitrone
  • Salatgurke (wie Du daraus einen hübschen Schmetterling zauberst, siehst Du in diesem Video – bitte unbedingt mit Ton ansehen)
  • eingelegter Rettich (gibt es im Japanladen)
  • hauchdünn geschnittene, braune Champignons
  • Wasabi (im Bild auf der Zitrone)
  • Rettichsprossen (im Bild links oben)
  • Surimi (zerkleinertes und gepresstes Fischfleisch, „Krebsfleischimitat„ – nach genauem Studieren der Verpackung durch die vielen Zusatzstoffe nicht wirklich geeignet für esserwisser…)
  • zusätzlich reiche ich ein Schälchen mit Sojasauce

Diese Zutaten stellen nur eine Auswahl dar. Lass Deiner Fantasie freien Lauf, zum Beispiel mit folgenden Ideen:

  • Gari (eingelegter Ingwer)
  • Avocado
  • Garnelen
  • Kaviar
  • Enoki-Pilze
  • Tofu
  • Jakobsmuscheln
  • Nori-Algen-Blätter
  • Gemüse Deiner Wahl

Zubereitung

Neben der Vorbereitung des Sushireises werden die meisten Zutaten nur drappiert oder zurecht geschnitten. Besonders schön anrichten kannst Du das Chirashi Sushi in einer möglichst flachen Schale.

Zubereitung des Tamagoyaki

Lediglich das Tamagoyaki, eine Art japanisches Omelette, muss separat zubereitet werden. Tamago bedeutet „Ei„, Yaki bedeutet „gebraten„. Die Silbe „Yaki„ findet sich öfters im Japanischen, z.B. in Yakisoba (gebratene Soba-Nudeln), Teriyaki (glänzend gebraten, z.B. Hühnchen oder Lachs) oder auch Teppan Yaki, einem speziellen Grill.

Für das Omelette benötigst Du die oben genannten Zutaten (Eier, Sojasauce, Dashi-Suppe, eine Prise Salz, eine Prise Zucker) sowie eine beschichtete Pfanne und ein wenig Öl.

Die Ei-Masse wird in der mittelheißen Pfanne wie eine Art Pfannkuchen flach ausgebreitet. Sobald das Ei nahezu trocken ist, wird es von einer Seite aufgerollt und auf eine Seite geschoben. Weitere Ei-Masse wird hinzugefügt und die Prozedur wiederholt sich, bis das Ei aufgebraucht und vollständig aufgerollt ist. Danach sollte das Tamagoyaki abkühlen, bevor es in Scheiben geschnitten wird. In Japan werden für die Zubereitung viereckige Tamagoyaki-Pfannen genutzt, allerdings funktioniert dies auch mit einer runden Pfanne. Meine Lieblings-Youtube-Köchin veranschaulicht das in einem Video: Tamagoyaki (Japanese omelette) 卵焼き 作り方レシピ

Nun richtest Du nur noch alle Zutaten dekorativ an und lässt es Dir schmecken! Wie immer: Tob Dich aus bei den Zutaten und hab Spaß mit diesem leckeren, gesunden, japanischen Gericht!

Itadakimasu und guten Appetit!

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