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Fastenzeit. Und was fastest Du?

Fastenzeit - und was fastest Du?

Karneval ist schon wieder viel zu schnell vorbei… Hast Du schön gefeiert? Ich habe die tollen Tage mit allerhand ungesunden Lebensmitteln verbracht. Hier ein Kölsch, da ´ne Portion Fritten, und so landete das eine oder andere Junk Food im sonst so häufig vernünftigen esserwisser-Magen. Ergebnis: Schnupfen. Auch wenn es ein knappes Rennen war, siegten am Ende die Erkältungsviren gegen das Immunsystem. (Und das, obwohl ich meinem Immunsystem den ultimativen Energiebooster gegönnt habe, ich berichte demnächst…)
Für viele geht heute die Fastenzeit los: Das ursprüngliche Fasten ist eines der ältesten Naturheilverfahren. Der befristete Verzicht auf feste Nahrung soll Körper und Seele reinigen und einen Zustand innerer Ruhe herbeiführen – die „Gnade des Einfachen„, nannte es der Philosoph Martin Heidegger.

Der befristete Verzicht auf feste Nahrung soll Körper und Seele reinigen.

Der mehrwöchige Verzicht auf Lebensmittel und ausschließliche Verzehr von Säften und Gemüsebrühe wird nur von wenigen so streng umgesetzt. Viel trendiger ist der bewusste Verzicht auf ein großes oder kleines Laster, das sich in den Alltag eingeschlichen hat: Schokolade, Alkohol, Zigaretten oder Fernsehen, Facebook, Internet. Die Frage heute im Kreis der Kollegen lautete nicht: „Fastest Du?„, sondern „Was fastest Du?„.

Bisher hatte ich keine Fastenpläne: Süßigkeiten esse ich ohnehin nicht übermäßig, Alkohol reizt mich in den Tagen nach Karneval sowieso nicht und den Verzicht auf Fleisch, Fisch, Brot, Zucker etc. habe ich aus diversen Ernährungsexperimenten schon hinter mir.

Mehr vom Guten bedingt Weniger vom Schlechten.

Meine Konsequenz aus eben diesen Verzichts-Experimenten ist es, sich ganzheitlich zu ernähren und auf nichts zu verzichten: Mehr vom Guten bedingt Weniger vom Schlechten. Dennoch: Gerade das Bewusstsein für Ernährung ist es wert, dass man es in den Fokus rückt. Es kann während der Fastenzeit ebenso heißen: Weniger vom Schlechten bedingt Mehr vom Guten, weshalb ich euch heute meine spontan gestartete Fasten-Challenge vorstelle:

7 Wochen Fertiggerichte-Fasten!

Die Challenge ist eröffnet – 46 Tage ohne… und was bedeutet das konkret? Einfach gesagt: Clean Eating – Sauberes Essen. Zu diesem Begriff gibt es so viele widersprüchliche Definitionen und Regeln, dass ich meine eigene Definition erfunden habe:

  • Statt Fertiggerichten gibt‘s Selbstgekochtes.
  • Junk Food und industriell verarbeitete Lebensmittel sind ebenso Tabu wie Geschmacksverstärker, E-Nummern und Zusatzstoffe.
  • Dies gilt, soweit irgendwie möglich, auch beim mittäglichen Restaurantbesuch.

Ob das eine wirkliche Challenge ist oder sowieso meinen Ernährungsvorlieben entspricht, sei mal dahingestellt. Konsequente 46 Tage ohne Keks zum Kaffee oder Fertiggericht auf dem Heimweg, wenn‘s dann doch mal wieder länger im Büro gedauert hat, schärfen zumindest das Bewusstsein für das, was wir tagtäglich in uns reinfuttern. Und darum geht es: Fasten macht uns bewusster.

Fastest Du auch? Wenn ja, worauf verzichtest Du?

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