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esserwisser auf Reisen

Ich weiß, ich weiß… Ich gelobte Besserung, dennoch ist es sehr ruhig hier geworden in den letzten Wochen. Ich hatte im letzten Post bereits erwähnt, dass ich noch dringend an meiner Zeiteffizienz beim Bloggen arbeiten muss. Derzeit ist meine Zeiteffizienz ganz hervorragend, wenn auch nicht zielführend für das Betreiben eines Blogs, der sich ausschließlich der gesunden Ernährung widmet. Meine freie Zeit nämlich geht zu 100% in mein aktuelles Projekt, ich plane eine esserwisser-Reise. esserwisser geht auf kulinarische Reise! Keine einwöchige Urlaubsreise auf die Kanaren, sondern eine mehr-oder-weniger-18-wöchige Reise nach Asien, die mich hoffentlich durch viele tolle Restaurants, über spannende Märkte, vorbei an exotischen Gewürzen und Gerüchen und mitten hinein in aufregende Garküchen führen wird. Ich schätze, dass die Rubrik Unterwegs, die ich für diesen Blog geplant habe, demnächst mehr Futter bekommt, und werde euch sporadisch nicht nur am kulinarischen Aspekt meiner Reise, sondern auch ein wenig am Drumherum teilhaben lassen. 

Chirashi-Sushi in Bentobox

Sushi mal anders: Rezept für Chirashi-Sushi mit Tamagoyaki

Ein herzliches Kon‘nichiwa nach viel zu langer Zeit! Hoffentlich hast Du keinen Knoten in die Zunge bekommen, nachdem Du den Titel dieses Blogbeitrags laut gelesen hast? Bloggen kostet… vor allem Zeit. Die letzten Wochen war es ruhig hier auf esserwisser, jedoch leider nicht in meinem Offline-Leben… Ich musste die Erfahrung machen, dass Bloggen ein recht zeitintensives Hobby ist, vor allem, wenn die Zeit für das Hobby fehlt. Bei einem vollen Terminkalender und den ersten sonnigen Tagen sind die vier Stunden, die ein Blogbeitrag minimal kostet, dann ziemlich schnell anderweitig ausgegeben, und so habe ich dann – schwupps – mehrere Wochen nichts von mir lesen lassen. Doch damit ist jetzt Schluss! Ich freue mich, Dir wieder Neuigkeiten aus der Welt der gesunden Ernährung zu präsentieren! An meiner Zeiteffizienz arbeite ich mit und in den nächsten Beiträgen. Heute möchte ich Dir eines meiner japanischen Lieblingsrezepte vorstellen, ganz passend zum Thema Zeit sparen: Chirashi-Sushi schmeckt wie das allseits bekannte Sushi, kostet jedoch – hurra! – viel weniger Zeit! Ohne den Reis heißt der rohe Fisch übrigens Sashimi. Chirashi bedeutet Streuen: Die Zutaten, die sich normalerweise …

Sushireis roh

Rezept: Der perfekte Sushireis

Kon‘nichiwa! Japanisches Essen ist großartig und ein fester Bestandteil meiner Küche! Frische, bunte, hochwertige Zutaten, die noch dazu liebevoll angerichtet sind. Zwar hat die japanische Küche wesentlich mehr zu bieten als rohen Fisch auf Reis, dennoch kann ich Sushi eine ganze Menge abgewinnen. Erfreulicherweise lebe ich in Düsseldorf, wo es ein richtiges „Little Tokyo„ gibt. Die Einkaufsmöglichkeiten für japanische Lebensmittel sind super, was bei 6.500 in Düsseldorf lebenden Japanern wenig überrascht. Neben dem Haupt-Akteur, dem Reis, spielen Konbu-Alge und Reisessig wichtige Nebenrollen. In Zeiten des Internets muss man für den japanischen Kochspaß nicht zwingend in Little Tokyo leben. Meine Lieblingssupermärkte in Düsseldorf haben beide auch einen Onlineshop und nennen sich Shochiku (Immermannstr. 15 in Düsseldorf, Versandkosten € 5,–, versandkostenfrei ab € 50,– Bestellwert) und Dae Yang (Immermannstr. 21 in Düsseldorf, Versandkosten € 2,90 mit DPD, versandkostenfrei ab € 50,–). Ob der frische Fisch, den man in den japanischen Supermärkten hervorragend in Sushiqualität kaufen kann, auch nach Hause geliefert wird, wage ich zu bezweifeln, aber um sich mit japanischen und koreanischen Zutaten einzudecken, sind die Onlineshops sicher gut geeignet. Wer in Düsseldorf lebt oder die Stadt besucht, sollte …

Kartoffelsalat

Kartoffelsalat auf die leichte Art

Linda, Heidi, Nicola oder Agata – Kartoffelsalat ist nicht gleich Kartoffelsalat. Doch nicht nur die Kartoffelsorte macht den Unterschied: Dieses Rezept ist vielleicht auch ein wenig anders, als Du es kennst. Mein Kartoffelsalat kommt leicht daher und schmeckt sowohl warm, lauwarm als auch gut gekühlt aus der Lunchbox an einem warmen Sommertag. Typisch für Kartoffelsalat sind Mayonnaise und Speck? Irrtum, beides benötigen wir nicht für den Geschmack, dieser kommt aus Gemüsebrühe und einem leckeren, simplen Dressing sowie frischem Dill. Die gehaltvollen Kartoffeln mischen sich mit Salatgurke, womit Du tatsächlich auch das Gefühl haben wirst, „Salat„ statt fettiger Kartoffelmasse zu essen. 

Papas arrugadas, Pimientos de padron und Mojo Rojo

Rezept gegen Fernweh – dreierlei vegane Tapas

Während meiner veganen Phase im letzten Jahr stolperte ich teils zufällig über einige Rezepte aus der internationalen Küche, die „von Natur aus„ vegan sind. In Italien sind dies z.B. Bruschetta (Weißbrot mit Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Basilikum), Spaghetti Alio e Olio (Spaghetti mit Knoblauch und Olivenöl) oder Penne al arrabiata (Nudeln mit scharfer Tomatensauce). Auch die Spanier haben tolle, rein pflanzliche Gerichte: Aus Barcelona sind mir noch Pan con tomate (Geröstetes Brot mit Tomaten, Knoblauch und Olivenöl), Patatas bravas (gebratene Kartoffeln), Almendras fritas (geröstete Mandeln), Aceitunas (Oliven), marinierte Paprika oder die folgenden drei Rezepte in Erinnerung geblieben, die ich euch heute vorstellen möchte.

Ist vegane Ernährung besser?

Vegan oder nicht? Pflanzliche Ernährung auf dem Prüfstand

Vor einem guten Jahr hätte ich diesen Blog noch als Plattform zur möglichst flächendeckenden Veganisierung meiner Umwelt genutzt. Ich war absolut überzeugt davon, dass Veganismus die beste und einzig richtige Form der Ernährung ist und ausschließlich Vorteile mit sich bringt. Dies lässt einen die einschlägige Literatur, die gerade den Markt überschwemmt, auch ohne Zweifel glauben. Unzählige Experten sind plötzlich zur Stelle, um das früher eher verrufene Öko-Image des gemeinen Veganers umzukrempeln in einen trendigen Lifestyle, der mit Attributen wie „fair„, „verantwortungsbewusst„ und „ethisch korrekt„ aufwartet. Es ist nicht mehr nur die Einstellung zum Fleischkonsum, sondern eine (endgültige!) Lebensentscheidung, die den Veganer definiert. 

Fastenzeit - und was fastest Du?

Fastenzeit. Und was fastest Du?

Karneval ist schon wieder viel zu schnell vorbei… Hast Du schön gefeiert? Ich habe die tollen Tage mit allerhand ungesunden Lebensmitteln verbracht. Hier ein Kölsch, da ´ne Portion Fritten, und so landete das eine oder andere Junk Food im sonst so häufig vernünftigen esserwisser-Magen. Ergebnis: Schnupfen. Auch wenn es ein knappes Rennen war, siegten am Ende die Erkältungsviren gegen das Immunsystem. (Und das, obwohl ich meinem Immunsystem den ultimativen Energiebooster gegönnt habe, ich berichte demnächst…) Für viele geht heute die Fastenzeit los: Das ursprüngliche Fasten ist eines der ältesten Naturheilverfahren. Der befristete Verzicht auf feste Nahrung soll Körper und Seele reinigen und einen Zustand innerer Ruhe herbeiführen – die „Gnade des Einfachen„, nannte es der Philosoph Martin Heidegger.

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Deine Nahrungsmittel seien Deine Heilmittel

Schon der alte Hippokrates behauptete: „Deine Nahrungsmittel seien Deine Heilmittel„ und bewies damit bereits vor langer Zeit Verständnis dafür, dass Ernährung und Gesundheit in Abhängigkeit zueinander stehen. Fragt man Google heute nach „gesunde(r) Ernährung„, erhält man allein im deutschsprachigen Raum über 6.000.000 Suchergebnisse. Häufig wird gesunde Ernährung gleichgesetzt mit „ausgewogener Ernährung„, „vollwertiger Kost„ oder „Essen nach der Ernährungspyramide„. Aber reicht es schon aus, abwechslungsreich und vollwertig zu essen, was wir im Discounter kaufen? Kann uns Ernährung gesund machen, wenn wir schon krank sind, oder nur gesund halten, so lange noch alles im Lot ist?

esserwisser

Herzlich Willkommen auf esserwisser.de!

Was ist gesunde Ernährung? Die einen sagen, gesunde Ernährung sei möglichst fettarm. Die anderen schwören auf den Verzicht von Kohlenhydraten und essen umso mehr Obst und Gemüse. Fleisch gibt‘s nur gelegentlich – oder besser gar nicht? Täglich ein Glas Milch ist gesund, für die Knochen, oder ist Milch doch krebserregend? Ist Sojamilch wirklich gesünder? Salz sollte man nur sehr sparsam verwenden. Fisch benötigen wir ein- bis zweimal pro Woche für unseren Jod-, Selen- und Omega-3-Haushalt. Schwermetalle und Kunststoffe im Fisch sind schon nicht so schlimm. Zucker genießen wir in Maßen – und greifen lieber zum künstlich gesüßten Softdrink als zur Zuckerbombe. Doch sind Süßstoffe wirklich besser? Muss es immer Bio und regional produziert sein? Und kann ein wenig ungesunde Schlemmerei nicht ganz schön viel fürs Seelenheil tun? Die Fragerei lässt sich beliebig fortführen. Meine bisherige Erkenntnis lautet: The more I learn, the less I know.